So funktioniert das


- die führende Pipelineinspektion für schnelle, akkurate und objektive Berichte über die Lage und Kondition vergrabener Pipelines ...

Ein an einer gut umwickelten vergrabenen Pipeline angelegter elektrischer Strom wird umso schwächer, je weiter er sich vom Signalausgangspunkt entfernt, da er allmählich durch die Umwickelung in die Erde sickert - siehe Abb 1. Abb. 1
     
 

Wenn die Umwickelung eine gleichmäßige Stärke aufweist und die Pipeline an allen Punkten von der umgebenden Erde abschirmt, schwächt sich das Stromsignal an der Leitung logarithmisch.  Der Umfang der Schwächung hängt in erster Linie vom elektrischen Widerstand der Umwickelung oder Beschichtung ab sowie vom Umfang der Umwickelung, die pro Längeneinheit der Pipeline mit dem umgebenden Boden in Berührung steht, d.h.:    Für eine vorgegebene Beschichtung steht der Abfall der Signalstärke proportional im Verhältnis zum Umfang der Pipeline - siehe Abb. 2.
 Abb. 2    
 
Anmerkung: Aufgrund der relativen Größe der betreffenden Widerstände können örtliche Veränderungen im Bodenwiderstand normalerweise außer Betracht bleiben.  Wenn sich an irgendeinem Punkt zwischen Pipeline und Boden ein Stromleck niedrigen Widerstandes befindet, steigt der Signalstromverlust deutlich an - siehe Abb. 3.

     Abb. 3
 
 

Diese Stromleckagen niedrigen Widerstandes können wie folgt verursacht verden:

  • Falsch aufgebrachte Isolierung

  • Mechanische Beschädigung an der Umwickelung vor, während oder nach der Installation.
  • Verfall der Umwickelung aufgrund Bodenbeschaffenheit
  • Ablösen der Umwickelung von der Pipeline - Grundwasser dringt in das leck und stellt eine elektrische verbindung zur Erde her.
  • Ein Leck in der Pipeline, so dass dort die Umwickelung versagt.
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    Da der Widerstand einer solchen Verbindung viel geringer ist als der Widerstand der intakten Isolierung, kann man normalerweise den folgenden Stromverlust - sogar bei einem geringen Fehler von nur wenigen Quadratmillimetern - aufgrund eines deutlichen Anstiegs des Stromverlustes über eine ziemlich lange Pipeline-Strecke erkennen.

    In der Praxis kann man einen oder zwei geringe Fehler auf einem Pipelineabschnitt von mehreren Hundert Metern Länge in der Regel hinnehmen, weil der Kathodenschutz (CP) erwartungsgemäß verhindert, dass sich kurzfristig ernsthafte Korrosion entwickelt. In diesem Fall wäre es nicht notwendig, spezifische Fehler sofort aufzusuchen, aber der Umfang des logarithmischen Abfalls des Stromsignals zwischen zwei spezifischen Punkten auf diesem Abschnitt kann für die Zukunft aufgezeichnet werden, so dass die Verschlechterung durch regelmäßige künftige Inspektionen überwacht werden kann.




     

    Anmerkung: Die in Millibel pro Meter gemessene logarithmische Stromabfallrate (Dämpfung) ist unabhängig vom angelegten Strom und wird daher nur unwesentlich von saisonbedingten Änderungen im Bodenwiderstand beeinflusst. Daher handelt es sich hier am Tag der Inspektion um eine absolute Anzeige der Durchschnittsbedingungen der Umwickelung zwischen zwei vorgegebenen Punkten.
     

     Das -System besteht aus zwei Grundelementen:


    Der Signalgenerator (rechts) ist an der Pipeline (normalerweise an einer Transformator- oder Gleichrichterstation oder einem CP-Testpfosten) und einer geeigneten Erdung angeschlossen. Das erzeugt ein konstantes AC-Signal, welches in beiden Richtungen für 2 bis 3 km (je nach Qualität der Umwickelung) an der Pipeline entlang läuft.

    Das Detektor-Handgerät (links) misst das elektromagnetische Feld, das jetzt an jedem Punkt innerhalb des Signalbereichs von der Pipeline ausgestrahlt wird.   An jedem Messpunkt wird der Detektor angeschaltet, und wenn ein Signal vorhanden ist, leitet das Display den Bediener zur Pipeline, zeigt ihre Ausrichtung sowie etwaige Distanz und Tiefe an.  Wenn sich der Detektor direkt über der Pipeline befindet, errechnet er die genaue Tiefe und zeigt diese, die Stärke des Restsignals sowie die genauen Standortkoordinaten an.  Der Bediener speichert die Daten über die Tastatur, und der Detektor zeigt sofort die Dämpfungsdaten zu einem bereits gespeicherten Standort an.